Erbrecht

Niemand möchte darüber nachdenken, was nach dem Tod passiert, doch häufig kann sich ein wenig Planung und Mühe im Voraus für den Partner, die Kinder und die Familie auszahlen.

Mit dem Tod vagabundiert das Vermögen nicht oder fällt dem Staat zu, sondern es geht ungeteilt auf den oder die Erben über.

Was passiert, wenn Sie alles dem Zufall überlassen?

Wenn keine (wirksame) Verfügung von Todes wegen vorliegt (oder sicher aufgefunden wird) tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Diese orientiert sich an der Abstammung und kann zu zufälligen oder gar ungewollten Ergebnissen für die Hinterbliebenen führen.

Die 5 häufigsten Irrtümer, über die gesetzliche Erbfolge

  1. Stirbt ein Ehepartner, so ist der überlebende Ehegatte bei gesetzlicher Erbfolgen nicht Alleinerbe. Er erbt dann mit den Abkömmlingen oder den Eltern in Erbengemeinschaft.
  2. Auch Ihre Geschwister oder Eltern können so Erben werden. Wenn Sie keine Kinder haben und nicht verheiratet sind, sind die Eltern gesetzliche (Mit-)Erben. Sind die Eltern verstorben, erben Ihre Geschwister und deren Abkömmlinge.
  3. Nach Eintritt des Erbfalls können die Erbquoten nicht mehr geändertwerden. Die gesetzlich Erbquoten sind starr.
  4. Nichteheliche Lebenspartner, Freunde oder Stiefkinder sind nicht gesetzlich erbberechtigt.
  5. Erbengemeinschaften können nur einstimmig verfügen. Ein Miterbe, der seine Kooperation verweigert, kann so einen teuren, langwierigen Prozess auslösen.

Wie können Sie das vermeiden?

Solche konfliktträchtigen Konstellationen können konkret und sicher durch testamentarische Regelungen, wie durch ein Einzeltestament, ein Berliner Testament oder einen Erbvertrag vermieden werden. 

Auf dieser Website möchten wir Ihnen diese Instrumente vorstellen und dabei auf häufige Fehler aufmerksam machen. Als Notar kann ich Ihnen gerichtsfeste Lösungen für diese Probleme liefern.

Wichtiger Hinweis!

Diese Informationen können nur einen ersten Einblick in die komplizierte und weitergehende Materie darstellen. Die Informationen auf meiner Website sind insbesondere keine Beratung oder Vertretung im Einzelfall, für die ich eine Haftung übernehme.

(C) 2016, RA&Notar Peter Pietsch, Berlin.